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Anlegestellen.
Wie bereits bei der Gastronomie
beschreiben, gibt es kaum Anlegestellen
für Sportboote. Die meisten
Anlegestellen sind privater Natur. Kommt
man auch nur schon in ihre Nähe,
so sieht man große Schilder "Anlegen
verboten" oder "Festmachen verboten". Da
man auch an Restaurants keine sichtbaren
Anlegestellen für Gäste findet, fahren
viele Sportbootfahrer genervt weiter. Da
stellt sich doch die Frage, will man
keine Gäste? Ich selbst habe einmal mit
einem Restaurantbetreiber gesprochen und
ihn gefragt, warum er eigentlich keinen
Anlegersteg für Gäste hat, die gerne
einmal anlegen und eine Malzeit
einnehmen möchten. Er antwortete mir:"
Es kommen doch keine". Fragt man dagegen
Sportbootfahrer, warum sie nicht kommen,
so antworten sie : "Gerne würden wir
etwas essen, aber wo können wir
anlegen?" Ich glaube dies sagt mehr als
tausend Worte. Hier ist großer
Nachholbedarf. Einige Betreiber haben
noch nicht begriffen, dass man sich um
den Gast bemühen muss. Sie leben noch
gedanklich in der Zeit, als der Gast
zugeteilt wurde.
Da der See eine
geringe Wassertiefe hat, besteht auch
überall außerhalb der gekennzeichneten
Fahrlinie die Möglichkeit des
Ankerwerfens. So kann jeder Bootsführer
sein Boot per Anker fest machen und in
aller Ruhe eine Malzeit einnehmen oder
eine sonstige Pause einlegen. Bei gutem
Ankergrund kann man auch gefahrlos
übernachten. Einen Abstand zum Schilfgürtel von
ca. 100 Meter sollte man auch hier unbedingt einhalten, da es
noch andere Lebewesen gibt als nur den Menschen.
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